Hipstergewand

Dienstag, 18. Juni 2013

Leipzig, ein Ort der dieser Zeiten die Menschen in seinen Bann zieht. Weg von Mainstream. Weg von Berlin. Rein in das hippe Dorf, wo man selbst mit Jeanshemd und Undercut sächseln darf. Die Stadt an der Elster, wo an so manchen Orten spontane Club-Mate-Flashmobs entstehen. Dort, wo man sich mit seiner Ray-Ban ungeniert einen Moccacino bei Starbucks kredenzt, um diesen dann bei Instagram zu verlinken.  Eine Stadt, in der man MC Fitti noch außerhalb verschlossener Türen hören darf. Man möchte meinen, Leipzig hat in den letzten Monaten seine Toleranzschmerzgrenze erreicht.

Es gibt jedoch Menschen, die einer Stadt, ob sie will oder nicht, die sinnbildliche Hipsterkrone aufsetzen. Gestern stieß ich auf eine gemeinsame Strecke des Fotografen Léo Caillard und des Bildbearbeiters Alexis Persani. Wenn dir die Stadt ihr altes Gesicht zeigt, zieh sie einfach um! Und so montierten sie an altehrwürdige Statuen dieser Welt Jeansjacke und Karohemd, Retrobrille oder Collegejacke. Sinn des Ganzen? “Wenn man Skulpturen als Hipster verkleidet, gibt es ihnen einen tollen neuen Look. Sie werden moderner und total knallhart.”

Ach ja. Kann man machen, muss man aber nicht. Die Bilder empfand ich trotzdem als so gelungen, dass ich sie Euch zeigen möchte. Vielleicht, um das Schmunzeln darüber nicht zu vergessen.

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Galaktisch

Montag, 17. Juni 2013

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Am Freitag lud die cottonBox zu einer Modenschau der besonderen Art. Unkonventionell, natürlich und dank der Lichtinstallationen doch wie aus einer fernen Galaxie. Ich war mit meiner Kamera dabei und zeige Euch nun eine Auswahl der schönsten Bilder, für alle diejenigen, die auf den rappelvollen Bänken leider keinen Platz mehr fanden.

Mein Instagram Wochenrückblick

Montag, 17. Juni 2013

Früher, da definierte man sich über Markenklamotten, den ersten Freund oder die coolsten Partys. Wer die meißten Freunde hatte, musste sonst nichts können und war trotz allem der Stern, zu dem die anderen aufblickten. Ein Ziel, nach dem andere zu greifen versuchten. Die fremde Feder, mit der man sich gerne schmückte. Heute verkörpert man in vielen Situationen unterschiedlichste Fassetten nach außen. Für die besten Freunde ist man wohlmöglich der durchgeknallte Kumpel, der zuhört und einen zum Lachen bringt. Man ist man selbst, ungeschönt und unzensiert. Für die Kollegen verschiebt sich dieses Bild, bis daraus die seriöse, verlässliche Büronachbarin wird, bei der man zwar gern auf einen Plausch anklopft, die man trotz allem kaum kennt. Egal wen man in verschiedenen Lebenslagen vorgibt zu sein, so entspricht dies immer nur einem Bruchteil von einem selbst. Wie ein Stück Kuchen, welches man auf einen fremden Teller legt und den Rest für sich aufhebt.

Wo auch immer man sich einzuordnen versucht, ist man stets darum bemüht sich im bestmöglichen Licht erstrahlen zu lassen. Wem gefällt es schon, wenn der Gegenüber nach der persönlichen Vorstellung eine Grimasse zieht, weil ihm missfällt, was er da hören musste. Schon immer fand ich es schwierig, mich selbst zu definieren. War es, weil ich nicht genau wusste worüber, oder weil ich unsicher war, ob es dem schlimmsten Kritiker nicht einen Grund zur Arbeit geben könnte. “Ich habe einen Fashionblog!” – Ürgh. Ist es das was ich sein möchte? Erwecke ich für manch einen nicht den Eindruck, mein Leben würde lediglich aus Armpartys, Einladungen zu Fashionweeks und Bloggerevents bestehen? Ich möchte nicht, dass ich nach außen derart eingleisig erscheine und trotzdem stehe ich vollkommen hinter dem was ich tue. Denn ich bin froh zu wissen, auf ein paar weitere Schienen ausweichen zu können, sollten sich die Schranken einmal verschließen.

Am Ende muss man begreifen, dass der Kritiker, vor dem man die meiste Angst hat, kein Fremder ist, sondern man selbst. Es wird immer Menschen geben, die über das was man tut die Nase rümpfen und eine Grimasse schneiden. Worauf es ankommt, sind die Kritiken, die man sich selber gibt.

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In dieser Woche feierte endlich der Sommer seine Rückkehr. || Und mit ihm auch die Bauarbeiter vor dem Balkon.

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Alle Lieblinge beieinander: Mensch, Hund und was zu Beißen.

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Das Wochenende verlief mit tollen Bildern daheim und im Leipziger Meisterzimmer.

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Do: Sich ein Stück vom Kuchen aufzuheben.
Don’t: Das Gesicht verlieren, Fässer zum Überlaufen bringen und auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen müssen.
Gekauft: Kinotickets für The Place beyond the Pines. Unbedingt ansehen!
Verloren: Den Glauben daran, dass ich es in diesem Studium wirklich einmal schaffe, 6 Wochen vor den Prüfungen anzufangen zu lernen.
Gedacht: “Mutti, woher hast du diese Sprüche bloß?”
Gefreut: Über Bewerbungsgespräche und andere besondere Einladungen.
Geärgert: Gerissene Haargummis, Ausreden und hundegeile Fußgänger.
Gehört: Bon Iver – The Wolves

Stöbern zum Wochenende

Samstag, 15. Juni 2013

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Heute steigt nicht nur das Lindenauer Stadtteilfest, sondern anlässlich dessen auch der 2. Happy Pop-Up Market in der Ladenpassage am Lindenauer Markt. Lasst Euch von knapp 40 kreative Köpfe mit ihren handgemachten Kleinigkeiten & Designerstücken inspirieren und shoppt Mode, Accessoires, Kunst und Grafik in wetterfester Location und Leipziger Westflair.

Einen Überblick über die heutigen Aussteller und Verkäufer könnt Ihr Euch auf der Facebook-Seite verschaffen. Ich finde, das Angebot ist vielversprechend! Also, habt einen tollen Samstag!